Die Trauerfeier

Eine Bestattung hat zwei Elemente:
den Gottesdienst in der Kirche oder einer Trauerhalle und die Handlung am Grab.
Die Abfolge ist örtlich verschieden.
Der Gottesdienst ist geprägt von der Unausweichlichkeit des Todes und der Gewissheit seiner Überwindung durch Jesus Christus hin zum ewigen Leben.
Deshalb ist Raum für Trauer und Klage über den erlittenen Verlust.
Das Leben des oder der Verstorbenen kommt in angemessener Weise zur Sprache.
In Schriftlesung und Predigt wird die letztendliche bergende Liebe Gottes bezeugt, die trotz erfahrenem Leid am Ende auf jeden Menschen wartet.
Die Gewissheit der Auferstehung steht gegen alle Sterbe- und Todeserfahrungen.
Daraus sollen die Angehörigen Trost und Stärkung für ihr Weiterleben ziehen können.
Die Gemeinde begleitet ihre Toten und deren Angehörige mit Gebeten und Liedern.

Ist der Verstorbene Gemeindeglied der evangelischen Gemeinde in Ebermannstadt, dann wenden Sie sich bitte an das Pfarramt.
Zusammen mit dem Pfarramt und dem Bestatter vereinbaren die Hinterbliebenen den Termin für die Beisetzung und für das Trauergespräch.
Im Trauergespräch wird mit den Angehörigen der Ablauf der Trauerfeier besprochen, die Lieder ausgesucht und der Lebenslauf des Verstorbenen besprochen.

In der Regel findet die Trauerfeier in Ebermannstadt auf dem Friedhof oder im Friedwald statt.
Auf Wunsch kann die Trauerfeier aber auch zunächst in der Emmauskirche gefeiert werden. Von dort zieht die Trauergemeinde zur Aussegnungshalle und dann weiter zum Grab beziehungsweise zum Urnengrab.

Für die Aufwendungen rund um die Trauerfeier erhebt die Kirchengemeinde Ebermannstadt einen Gebühr in Höhe von 50,- €.
Die Begleitung bei einer Urnenbeisetzung Ihres Angehörigen wird am Friedhof mit 15,- €, im Friedwald in Ebermannstadt mit 32,50 € in Rechnung gestellt.